Klotstockspringen

Das Klotstockspringen ist eine regionale Sportart und Fortbewegungsart der Westküste von Schleswig-Holstein. Dabei wird an einem 3-6 m langen Stock über Gräben und Siele in der Art des Stabhochsprungs, jedoch in die Weite anstatt in die Höhe gesprungen. Dies erfordert sowohl Kondition als auch ein gutes Augenmaß, um nicht im Wasser zu landen oder mit dem Stock im Gewässerboden stecken zu bleiben.

Militärische Bedeutung erlangte das Klotstockspringen in der Schlacht bei Hemmingstedt im Jahr 1500. Damals überfiel ein 12.000 Mann starkes Heer des Dänenkönigs und Herzogs von Schleswig und Holstein Johann die Republik Dithmarschen. Nachdem Meldorf eingenommen wurde marschierte das Heer nach Norden. Ca. 6000 Dithmarscher bauten bei Hemmingstedt eine Schanze und öffneten die Siele. Die aufkommende Flut setzte das Land unter Wasser.

Während das Heer des Herzogs in Panik geriet, nutzten die Dithmarscher ihre Spieße als Klotstöcke und griffen das Heer immer wieder an. Dabei wurde das Heer großenteils aufgerieben und die Dithmarscher hatten bis 1559 (Letzte Fehde) ihre Ruhe.

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