Garde- und Schautanz

Der heutige Gardetanz oder auch Gardetanzsport ist auf die Girltruppen der Revuetheater aus den 1920er und 1930er Jahren zurückzuführen. Karnevalvereine haben diese Idee aufgegriffen und schickten auf ihren Sitzungen Mädchengarden auf die Bühne.

Auf den Turnieren des karnevalistischen Tanzsports gibt es 4 Disziplinen bei den Junioren und der Jugend und 5 Disziplinen bei den Aktiven diese sind: 1. „Paartanz“ (tanzpaare), 2. „die Königsdisziplin weibliche Garden“, 3. „Gemischte Garden“, 4. „Tanzmariechen“ und 5. „Schautanz“. Diese Disziplienen finden in dieser Reihenfolge statt.Bei der Jugend und den Junioren tanzen die Gardetänzer bei den weiblichen Garden mit. Außerdem gibt es immer zwei Turniertage. Am Samstag startet die Jugend und die Junioren und am Sonntag die Aktiven.

Es gibt verschiedene Verbände den Bund Deutscher Karneval (BDK), den Deutscher Verband für Garde- und Schautanzsport (DVG) und die Internationale Interessengemeinschaft für Tanzsport (IIG). Hüte und Perücken sind auf den Gardetanzturnieren des DVG im Gegensatz zu denen des BDK längst verschwunden.

Entgegen der landläufigen Meinung hat sich der Gardetanz zumindest innerhalb der Turnierszene zu einem Hochleistungssport entwickelt, der vor allem im Solistenbereich ein Trainingspensum von oft deutlich über zehn Wochenstunden erfordert, um vordere Turnierplatzierungen zu erreichen.

Es gibt verschiedene Turniere beim BDK, die bis zu den Deutschen Meisterschaften gehen. In anderen Verbänden gibt es sogar Europa- und Weltmeisterschaften.

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